Wir bewegen Menschen – Unsere Vision
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Was wollen wir bewirken?
Jede Organisation, die ehrlich mit sich ist, stellt sich irgendwann diese Frage: Was wollen wir eigentlich bewirken? Nicht was wir anbieten, nicht wie wir uns unterscheiden – sondern wozu das alles da ist. Was bleibt, wenn man alles Äussere weglässt. Was treibt uns an?
Diese Frage beschäftigt uns tagtäglich: Im Umgang mit unseren Schüler:innen, in der Art, wie wir ein Training aufbauen, in dem, was wir feiern und was wir loslassen.
Unsere Antwort auf diese Frage lautet: Wir bewegen Menschen. Wir machen sie selbstbewusst, wirksam und resilient.
Dieser Satz ist unsere Vision. Nicht als Versprechen nach aussen, sondern als Massstab nach innen – an dem wir messen, ob das, was wir tun, das ist, was wir meinen. Das wofür TRUST steht.
Bewegung, die tiefer geht als der Körper
Wenn wir sagen, wir bringen Menschen in Bewegung, meinen wir nicht nur, dass wir ihnen beibringen, wie man springt oder eine Wand überwindet.
Körperliche Bewegung und die Parkour Techniken sind der Anfang. Der Körper ist der erste Zugang, den wir haben. Er ist das ehrlichste Werkzeug, das uns zur Verfügung steht. Er täuscht nicht. Er sagt klar, was er heute kann und was er noch nicht kann. Und genau darin liegt etwas Wertvolles: In einer Welt, die viele Möglichkeiten bietet, sich selbst auszuweichen, ist der Körper ein verlässlicher Gesprächspartner.
Geistig in Bewegung zu kommen bedeutet für uns, Denkmuster in Bewegung zu bringen. Die Überzeugung, dass etwas möglich ist – egal wie groß die Herausforderung erscheint. Die innere Stimme zu hinterfragen, die sagt: «Das schaffst du nicht». Jede Trainingseinheit verlangt kleine Entscheidungen: Wie weit gehe ich heute? Was versuche ich, was ich gestern noch nicht gewagt habe? Diese Entscheidungen formen, wie wir denken – über uns selbst und über das, was möglich ist.
Bewegung geschieht aber auch emotional und sozial. Manchmal vielleicht von außen betrachtet das das Unscheinbarste, aber das Nachhaltigste. Momente, in denen eine Gruppe ihr Tempo anpasst, damit niemand alleine bleibt. In denen jemand wartet, bis die andere Person bereit ist. In denen ein Misserfolg geteilt wird, nicht versteckt, um daraus gemeinsam zu lernen. Diese Momente verändern, wie wir miteinander umgehen – weit über die Trainings hinaus.
Körperlich, geistig, sozial: Das sind keine drei getrennten Ziele. Es sind drei Seiten derselben Erfahrung.
Bewegung, die tiefer geht als der Körper
Wenn wir sagen, wir bringen Menschen in Bewegung, meinen wir nicht nur, dass wir ihnen beibringen, wie man springt oder eine Wand überwindet.
Körperliche Bewegung und die Parkour Techniken sind der Anfang. Der Körper ist der erste Zugang, den wir haben. Er ist das ehrlichste Werkzeug, das uns zur Verfügung steht. Er täuscht nicht. Er sagt klar, was er heute kann und was er noch nicht kann. Und genau darin liegt etwas Wertvolles: In einer Welt, die viele Möglichkeiten bietet, sich selbst auszuweichen, ist der Körper ein verlässlicher Gesprächspartner.
Geistig in Bewegung zu kommen bedeutet für uns, Denkmuster in Bewegung zu bringen. Die Überzeugung, dass etwas möglich ist – egal wie groß die Herausforderung erscheint. Die innere Stimme zu hinterfragen, die sagt: «Das schaffst du nicht». Jede Trainingseinheit verlangt kleine Entscheidungen: Wie weit gehe ich heute? Was versuche ich, was ich gestern noch nicht gewagt habe? Diese Entscheidungen formen, wie wir denken – über uns selbst und über das, was möglich ist.
Bewegung geschieht aber auch emotional und sozial. Manchmal vielleicht von außen betrachtet das das Unscheinbarste, aber das Nachhaltigste. Momente, in denen eine Gruppe ihr Tempo anpasst, damit niemand alleine bleibt. In denen jemand wartet, bis die andere Person bereit ist. In denen ein Misserfolg geteilt wird, nicht versteckt, um daraus gemeinsam zu lernen. Diese Momente verändern, wie wir miteinander umgehen – weit über die Trainings hinaus.
Körperlich, geistig, sozial: Das sind keine drei getrennten Ziele. Es sind drei Seiten derselben Erfahrung.
Ich kann etwas bewirken
Wirksam zu sein bedeutet, die Erfahrung zu machen, dass das eigene Handeln einen Unterschied macht. Das klingt erstmal abstrakt – mit Parkour wird es jedoch konkret, unmittelbar spürbar.
Ein Sprung, der gelingt, weil man die richtige Entscheidungen getroffen hat, geduldig war, konsequent darauf hingearbeitet hat. Ein freundliches Wort, das jemanden weiterbringt, der kurz davor war aufzugeben. Eine helfende Hand, die nicht angeboten wird, weil es erwartet wird, sondern weil man gesehen hat, dass jemand sie braucht und man helfen kann. In diesen Momenten entsteht etwas, das sich nicht herbeireden lässt: die Überzeugung, dass man selbst etwas bewegen kann.
Diese Erfahrung ist nicht selbstverständlich. Für viele Menschen ist sie leider selten geworden. Die Welt ist unglaublich Komplex, Probleme erscheinen größer als man selbst. Der Alltag bietet wenig Situationen, in denen das eigene Handeln unmittelbar sichtbar wirkt. Parkour schafft diese Situationen. Und was dort beginnt, überträgt sich: in die Schule, in den Beruf, in den Alltag. Wer einmal erfahren hat, dass sein Handeln zählt, geht anders durch die Welt.
«Ich kann etwas bewirken» – dieser Satz entsteht nicht nur durch Überzeugung. Er wird durch Erfahrung genährt.
Aufstehen ist eine Entscheidung
Resilienz kommt vom lateinischen resilire: zurückspringen. Nicht zurückweichen. Zurückspringen.
Es ist nicht die Fähigkeit, nicht zu fallen. Es ist die Fähigkeit, nach dem Fallen wieder aufzustehen. Flexibel zu bleiben, wenn sich die Bedingungen verändern. Den Weg neu zu denken, wenn eine Abzweigung versperrt scheint. Im Parkour scheitert man regelmässig – und das ist kein Fehler im System, sondern essentieller Teil des Trainings. Die Frage ist nie, ob man fällt. Die Frage ist, wie man damit umgeht.
Was dadurch entsteht, ist keine Unempfindlichkeit gegenüber Rückschlägen. Es ist etwas anderes: die Erfahrung, dass man einen Rückschlag überlebt. Dass man danach wieder steht. Dass der nächste Versuch möglich ist und man daran wächst. Diese Erfahrung, oft genug gemacht, verändert die Grundhaltung, mit der man an Herausforderungen herangeht.
Was bleibt, wenn der Abend kommt
Wir bringen Menschen in Bewegung – körperlich, geistig, sozial. Aber Bewegung, Parkour, ist nie das alleinige Ziel. Sie ist der Weg zu etwas, das länger hält: zu Menschen, die sich selbst kennen und zu sich stehen. Die erfahren haben, dass ihr Handeln zählt. Die aufstehen, wenn sie gefallen sind – und anderen die Hand reichen um ihnen hochzuhelfen.
Schritt für Schritt, Sprung für Sprung, Versuch für Versuch – gemeinsam.
ONE for all – All for ONE
Text von Jonas Jung
Bilder von Pierre Biege
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