Parkour als Immaterielles Kulturerbe
Gemeinsam mit dem Deutschen Parkour Verband e.V. und euch, der Community bereitet ParkourONE die Bewerbung von Parkour als Immaterielles Kulturerbe vor!
Parkour ist Kultur
Seit über zwei Jahrzehnten ist Parkour in Deutschland und der Schweiz lebendig – in Städten, auf Mauern, Treppen, Plätzen. Für uns Traceure ist Parkour kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung: Wir bewegen uns achtsam, kreativ, gemeinschaftlich – und wachsen dabei über uns hinaus.
👉 Jetzt wollen wir gemeinsam mit dem Deutschen Parkour Verband e.V. und euch, der Community, den nächsten Schritt gehen:
Parkour soll in das Deutsche Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden.
Was ist Immaterielles Kulturerbe?
Immaterielles Kulturerbe sind lebendige kulturelle Praktiken, die von Gemeinschaften weitergegeben und ständig weiterentwickelt werden – wie Bräuche, Handwerk, Erzähltraditionen, Feste oder Formen des Zusammenlebens.
Es geht nicht um Objekte oder Museen, sondern um das, was Menschen tun, wissen, können und weitergeben – oft informell, kreativ und gemeinschaftlich. Ziel ist, diese kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und zu bewahren.
Warum das wichtig ist
Parkour ist mehr als eine Sportart – es ist gelebte Gemeinschaft und die kontinuierliche Weitergabe von Erfahrung zwischen Menschen. Die Praxis ist niedrigschwellig, inklusiv und selbstorganisiert: Sie braucht keine teuren Anlagen, keine Mitgliedskarten, keine Hierarchien. Wer mitmacht, wächst – an sich selbst, aber auch miteinander. Parkour stärkt Selbstvertrauen, fördert Kreativität im Umgang mit dem eigenen Körper und dem städtischen Raum und vermittelt soziale Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und dem gemeinsam genutzten Umfeld. Damit leistet Parkour kulturelle Bildung mitten im öffentlichen Raum – sichtbar, zugänglich und lebendig.
Die Anerkennung als Immaterielles Kulturerbe schützt diese einzigartige Praxis, würdigt ihre gesellschaftliche Bedeutung und stärkt die Menschen, die sie täglich tragen und weitergeben – heute und für kommende Generationen.
«Von der Community zur Bewerbung. »
Wo wir stehen
2025
Bewerbung schreiben & einreichen
Gemeinsam mit dem Deutschen Parkour Verband und der Community wurde die Bewerbung ausgearbeitet und beim Freistaat Sachsen eingereicht.
2026
Wir sind hierSachsen nominiert Parkour für das Bundesweite Verzeichnis
Der Freistaat Sachsen hat Parkour in die Sächsische Landesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen und gemeinsam mit drei weiteren Kulturformen für das Bundesweite Verzeichnis der UNESCO nominiert. Sächsische Kulturministerin Barbara Klepsch betonte dabei die Bedeutung moderner urbaner Bewegungen als Teil des kulturellen Erbes – gleichwertig neben jahrhundertealtem Handwerk.
→ Pressemitteilung des Freistaates Sachsen2027
Entscheidung der Kulturministerkonferenz
Über die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis entscheidet die Kulturministerkonferenz im Frühjahr 2027. Zuvor bewertet ein unabhängiges Expertengremium bei der Deutschen UNESCO-Kommission die eingereichten Vorschläge.
«Parkour ist mehr als Springen. »
Warum Parkour Immaterielles Kulturerbe ist
Diese Texte wurden für die offizielle Bewerbung beim Freistaat Sachsen eingereicht. Sie machen sichtbar, was Parkour als kulturelle Praxis ausmacht.
Klicke auf die jeweilige Überschrift, um den Bewerbungstext zu lesen.
«Schritt für Schritt. Gemeinsam. »
Du willst mitmachen?
Wir laden alle Parkour-Gruppen, Traceure, Vereine und Freund:innen unserer Bewegungskultur ein, bei der Bewerbung zu unterstützen.
Wenn ihr euch beteiligen wollt, schickt uns eine Email!
Blogbeiträge
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